Jordi Serra | Schweizer Personalvorsorge
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Jordi Serra - BVG-Spezialist, VPOD

Jordi Serra

BVG-Spezialist, VPOD

Artikel von Jordi Serra

Genug individualisiert und flexibilisiert

Der Zweckartikel des BVG (Art. 1 Abs. 1) ist klar: «Berufliche Vorsorge umfasst alle Massnahmen auf kollektiver Basis, die den älteren Menschen, den Hinterbliebenen und Invaliden beim Eintreten eines Versicherungsfalles (Alter, Tod oder Invalidität) zusammen mit den Leistungen der eidgenössischen Alters­, Hinterlassenen­ und Invalidenversicherung (AHV/IV) die Fortsetzung der gewohnten Lebenshaltung in angemessener Weise erlauben.» Für alle zum Mitschreiben: Kollektiv ist das Gegenteil von individuell. Und der Vorteil der Kollektivität ist der bessere Tarif. Sie verteilt die Risiken auf alle statt auf wenige. 

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Fiese Spielchen

Der Mindestumwandlungssatz beträgt 6.8%, das dürfte einigermassen bekannt sein. Umhüllende Kassen wenden – das ist ebenfalls bekannt – einen einheitlichen tieferen Umwandlungssatz über das ganze obligatorische und überobligatorische Altersguthaben an (Anrechnungsprinzip) und vergleichen dann die daraus resultierende Rente mit der Schattenrechnung (nur obligatorisches Kapital zu 6.8% umgewandelt). Der höhere der beiden Beträge kommt dann zur Auszahlung. Alternativ zum Anrechnungsprinzip gibt es die Splitlösung, in der Obligatorium und Überobligatorium klar getrennt werden. 

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