Kommentar
Fiese Spielchen
Der Mindestumwandlungssatz beträgt 6.8%, das dürfte einigermassen bekannt sein. Umhüllende Kassen wenden – das ist ebenfalls bekannt – einen einheitlichen tieferen Umwandlungssatz über das ganze obligatorische und überobligatorische Altersguthaben an (Anrechnungsprinzip) und vergleichen dann die daraus resultierende Rente mit der Schattenrechnung (nur obligatorisches Kapital zu 6.8% umgewandelt). Der höhere der beiden Beträge kommt dann zur Auszahlung. Alternativ zum Anrechnungsprinzip gibt es die Splitlösung, in der Obligatorium und Überobligatorium klar getrennt werden.
WeiterlesenOder was Rechnungsführende in der Vorsorge vom Siebten Himmel auf die Palme bringt
Im sogenannten «verflixten 7. Jahr» sind Ehen und Beziehungen laut Volksmund und Aberglauben besonders krisenanfällig. Barbara und Boris Becker, Kate Winslet und Sam Mendes, Heidi Klum und Seal, Ashton Kutcher und Demi Moore – die Liste derer, deren Eheschwur es nicht ins achte Jahr schaffte, ist prominent und lang. Prominent machte dieses Phänomen ursprünglich allerdings vor allem Marilyn Monroe mit ihrem Film «Das verflixte 7. Jahr», der dem Klischee vom Scheitern der Ehe nach sieben Jahren zu weltweiter Bekanntheit verhalf.
WeiterlesenVorsorge auf der Suche nach Ausgewogenheit
Unser Sozialversicherungssystem sieht sich mit einer Vielzahl von einseitigen Reformvorschlägen konfrontiert, die darauf abzielen, die 2. Säule zu schwächen und die 1. Säule zu stärken.
WeiterlesenOder warum die Entscheidung zwischen WG und Seniorenheim schwierig sein kann
Es gibt in der Schweiz zwei Dinge, die man bestimmt nicht allein macht: Raclette essen und Vorsorge betreiben. Beim Raclette sind in der Regel mehrere Käsejunkies und ein überforderter Tischgrill involviert. Bei der Vorsorge heissen die Käsejunkies Kollektiv. Der überforderte Tischgrill heisst Vorsorgeeinrichtung und ist selbstredend kein bisschen überfordert.
WeiterlesenDie Frage ist nicht, ob er kommt, die Frage ist, wann
Crash-Warnungen prominenter Akteure nehmen zu und verweisen auf Übertreibungen im KI-Sektor sowie Risiken im privaten Kreditmarkt. Für Pensionskassen stellt sich damit weniger die Frage nach taktischer Reaktion, sondern nach der Robustheit ihrer langfristigen Anlagestrategie.
Weiterlesen