Editorial

Die perfekte Jahreszeit

Kaspar Hohler

Ostereier und Aprilscherze, aber auch Tag der Frau und Tag der Arbeit: Der Frühling bietet jedes Jahr eine Palette munterer bis kämpferischer Traditionen. Damit einhergehend hält das Leben zwitschernd und blühend wieder Einzug. Man geht wieder nach draussen, bewegt sich. Müsste man dem Stiftungsratsamt eine Jahreszeit zuordnen, es wäre der Frühling. Wieso?

Der Frühling macht Freude, das sollte auch das Milizengagement als Stiftungsrat tun. Eine Daueraufgabe ist es, für die Pensionskasse die vielversprechendsten Anlagen zu finden. Die Suche der einzelnen Eier unter Büschen und in Spritzkannen, sprich die Wahl der konkreten Titel und Anlagegefässe, kann zwar Spezialisten überlassen werden. Wer wo suchen soll, muss aber der Stiftungsrat festlegen. Für Scherze sind das Amt und die ...

 

Vorschau

Sterbetafeln, wozu?

Pensionskassen verwenden technische Grundlagen für die Bilanzierung sowie für die Festlegung der Leistungen und der Finanzierung. Diese Grundlagen fassen die Sterbewahrscheinlichkeiten als zentrale Grössen und weitere Wahrscheinlichkeiten zusammen.

Die Zukunft mitgestalten

Die Langlebigkeit und das anspruchsvolle Anlageumfeld beschäftigen den Stiftungsrat der Pensionskasse Swiss Re. Vizepräsident Fritz ­Geschwentner findet die Diskussionen im Stiftungsrat sehr konstruktiv.

Das muss jedes Stiftungsratsmitglied wissen

Die genaue Funktionsweise der statistischen Modelle hinter den ­technischen Grundlagen ist für Stiftungsräte schwer nachvollziehbar und am Ende irrelevant. Entscheidend ist, dass sie die Auswirkungen auf ihre Kasse verstehen. Die wichtigsten Fragen und Antworten, die jedes Stiftungsratsmitglied kennen sollte.


 

Editorial

Gut gemeint oder gut gemacht?

Gregor Gubser

Eine Person, die Hilfe leistet, oder eine Assistenzperson kann weit mehr bewirken als nur das reine Bewältigen von alltäglichen Lebensverrichtungen. Dies zeigt der biografische Film «The Intouchables» (Deutscher Titel «Ziemlich beste Freunde»), in dem sich ein Hilfebedürftiger und sein Assistent näherkommen und zu Freunden werden. Der behinderte Protagonist des Films hätte in der Schweiz Anspruch auf Hilflosenentschädigung und Assistenzbeitrag, unabhängig von seinem beträchtlichen Vermögen. Dies, weil diese Leistungen als Sozialversicherungsleistungen mit Rechtsanspruch und nicht als Bedarfsleistungen ausgestaltet worden sind.

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Aktuell

BVK: Das Spital Limmattal bleibt

Das Spital Limmattal bleibt bei der Pensionskasse des Kantons Zürich BVK, berichtet die «Limmattaler Zeitung». Dies, nachdem die Spitalleitung im Februar den neuen Vorsorgeplan der BVK scharf kritisierte und einen Wechsel in Betracht zog (wir berichteten). Gemäss Spitalleitung würde ein Wechsel Zusatzkosten von rund 30 Mio. Franken nach sich ziehen und es sei fraglich, ob eine andere Kasse...

Altersvorsorge: Berset warnt vor automatischer Erhöhung des Rentenalters

Sozialminister Alain Berset warnt das Parlament davor, bei der Altersvorsorge 2020 eine Schuldenbremse mit automatisch auf 67 Jahre steigendem Rentenalter einzuführen. Aus Sicht des SP-Bundesrats wäre dies das «Todesurteil» für die gesamte Reform. Der Ständerat wollte von der vom Bundesrat vorgeschlagenen AHV-Schuldenbremse jedoch nichts wissen. Der Nationalrat hat noch nicht über Bersets...

Arbeitsmarkt: Massnahmen für ältere Arbeitnehmer werden weitergeführt

Bund, Sozialpartner und Kantone wollen die Situation älterer Arbeitnehmer weiter verbessern. Die vor einem Jahr aufgegleisten Massnahmen sollen weitergeführt und justiert werden, wie aus der gemeinsamen Schlusserklärung nach der zweiten Nationalen Konferenz zum Thema ältere Arbeitnehmende hervorgeht. Ältere Arbeitnehmer seien in der Schweiz gut im Arbeitsmarkt verankert, sagte Wirtschaftsminister...

 
 
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Lebenserwartung

Die Grundlagen BVG 2015 haben den Trend einmal mehr bestätigt (siehe Maiausgabe der «Schweizer Personalvorsorge»): Die Lebenserwartung steigt weiterhin. Wie soll darauf reagiert werden?


Das Referenzalter erhöhen – wenn wir länger leben, können wir auch länger arbeiten Bevor das Referenzalter erhöht werden kann, müssen die Arbeitgeber beweisen, dass sie ältere Arbeitnehmer anstellen Das Referenzalter soll bei 65 bleiben – die Finanzierung der Altersleistungen kann angepasst werden