Editorial

Hellseher

Gregor Gubser

Schauen Sie sich bitte das Titelbild dieses Hefts in aller Ruhe an. Können Sie sagen, wie alt der Herr mit Brille auf der Nase und Sonnenbrille im Haar werden wird? Wissen Sie, mit welcher Wahrscheinlichkeit die Frau im Jeanshemd eine Invaliditätsleistung beanspruchen wird? Sie wissen es nicht, ich weiss es auch nicht und die Pensionskassen­experten und Statistiker, die die Grundlagen BVG 2015 erarbeitet haben, auch nicht.

Aufgrund dieser Daten kann aber gesagt werden, wie hoch die Lebenserwartung all dieser Personen im Durchschnitt ist. Genau diese Information ist es, die für die Pensionskassen wichtig ist, damit sie ihrer zentralen Aufgabe nachkommen und die Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenleistungen sicherstellen können. Auf Basis der technischen Grundlagen berechnen die ...

 

Vorschau

Sterbetafeln, wozu?

Pensionskassen verwenden technische Grundlagen für die Bilanzierung sowie für die Festlegung der Leistungen und der Finanzierung. Diese Grundlagen fassen die Sterbewahrscheinlichkeiten als zentrale Grössen und weitere Wahrscheinlichkeiten zusammen.

Die Zukunft mitgestalten

Die Langlebigkeit und das anspruchsvolle Anlageumfeld beschäftigen den Stiftungsrat der Pensionskasse Swiss Re. Vizepräsident Fritz ­Geschwentner findet die Diskussionen im Stiftungsrat sehr konstruktiv.

Das muss jedes Stiftungsratsmitglied wissen

Die genaue Funktionsweise der statistischen Modelle hinter den ­technischen Grundlagen ist für Stiftungsräte schwer nachvollziehbar und am Ende irrelevant. Entscheidend ist, dass sie die Auswirkungen auf ihre Kasse verstehen. Die wichtigsten Fragen und Antworten, die jedes Stiftungsratsmitglied kennen sollte.


 

Editorial

Gut gemeint oder gut gemacht?

Gregor Gubser

Eine Person, die Hilfe leistet, oder eine Assistenzperson kann weit mehr bewirken als nur das reine Bewältigen von alltäglichen Lebensverrichtungen. Dies zeigt der biografische Film «The Intouchables» (Deutscher Titel «Ziemlich beste Freunde»), in dem sich ein Hilfebedürftiger und sein Assistent näherkommen und zu Freunden werden. Der behinderte Protagonist des Films hätte in der Schweiz Anspruch auf Hilflosenentschädigung und Assistenzbeitrag, unabhängig von seinem beträchtlichen Vermögen. Dies, weil diese Leistungen als Sozialversicherungsleistungen mit Rechtsanspruch und nicht als Bedarfsleistungen ausgestaltet worden sind.

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Aktuell

Anlagestrategie: Rekorde der unterschiedlichsten Art

Das aktuelle Zinsumfeld führt die Schweizer Pensionskassen in Bereiche, die sie noch nie betreten haben. Anlässlich der Präsentation der Swisscanto-Studie 2016 wurde auf drei Grenzen hingewiesen, die die Kassen im Durchschnitt erstmals durchbrochen haben: In der Anlagestrategie wurden erstmals weniger als 40 Prozent des Vermögens in Obligationen und Liquidität investiert – anderseits stieg der...

Alterspolitik: Kanton Freiburg gibt grünes Licht für neues Alterskonzept

Der Kanton Freiburg kann seine neue Alterspolitik umsetzen. Das Kantonsparlament hat die nötigen gesetzlichen Anpassungen vorgenommen. Die neue Freiburger Alterspolitik setzt verstärkt auf den Erhalt der Autonomie und die Integration der älteren Menschen. (sda)

Kollektivleben: Versicherer verstärken Rückstellungen

Mit AXA, Helvetia, Swiss Life und der Basler Versicherung haben vier der sechs verbliebenen Anbieter von Vollversicherungslösungen ihre Betriebsrechnung für die berufliche Vorsorge vorgestellt. Alle vier Unternehmen stärkten die Rückstellungen für ihre Rentner (um 570, 65, 939 und 75 Mio. Franken),was auch durch die guten Anlageergebnisse (rund 3 Prozent bei allen vier Gesellschaften) ermöglicht...

 
 
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Lebenserwartung

Die Grundlagen BVG 2015 haben den Trend einmal mehr bestätigt (siehe Maiausgabe der «Schweizer Personalvorsorge»): Die Lebenserwartung steigt weiterhin. Wie soll darauf reagiert werden?


Das Referenzalter erhöhen – wenn wir länger leben, können wir auch länger arbeiten Bevor das Referenzalter erhöht werden kann, müssen die Arbeitgeber beweisen, dass sie ältere Arbeitnehmer anstellen Das Referenzalter soll bei 65 bleiben – die Finanzierung der Altersleistungen kann angepasst werden