• Editorial

    Und wenn sie gestorben sind ...

    Judith Yenigün-Fischer

    Es war einmal eine schöne Prinzessin. Sie träumte schon ihr halbes Leben lang von einer Märchenhochzeit mit einem edlen Prinzen. Mit 60 Jahren lief ihr endlich einer über den Weg, der ihr gefiel.

    Er erklärte ihr aber, er fühle sich bereits zu alt zum Heiraten. Zudem hätten sich die Zeiten geändert. Einer seiner besten Freunde habe sich bereits von zwei Prinzessinnen und einer Hexe wieder getrennt, ein anderer Prinz lebe mit einem Zwerg zusammen, ein weiterer gar mit drei Mägden, während sein Bruder einen Drachen geehelicht hatte.

    Die Prinzessin runzelte die Stirn. Als er ihr aber erklärte, er wolle schon mit ihr zusammen im gleichen Schloss leben und sich auch gegenseitig unterstützen, stimmte sie der Partnerschaft ohne Ehe zu. Und dann lebten sie glücklich und vergnügt ...

     

    Vorschau

    Grundsätze und Gestaltungsspielräume

    Kommt es zur Teilliquidation, stellt sich immer die Frage, wie freie Mittel, Reserven oder aber Fehlbeträge zwischen den austretenden und den ver­bleibenden Versicherten aufgeteilt werden sollen. Im nachfolgenden Artikel sollen für einmal nicht die Voraussetzungen einer Teilliquidation thematisiert werden, sondern deren Folgen.

    Handlungsbedarf im Teilliquidationsverfahren

    Teilliquidationen von Vorsorgeeinrichtungen im Zusammenhang mit wesentlichen strukturellen Veränderungen wie der Reduktion des Anteils der aktiven Versicherten führen zu heiklen Fragestellungen. Im Zentrum stehen das Gleichbehandlungsgebot und das Fortbestandsinteresse.

    Welche Zahlen werden mir gezeigt?

    Die Ausschreibung von Mandaten gehört zum Alltag des Anlagegeschäfts von Pensionskassen. Doch wie verlässlich sind die Daten der Finanzanbieter, die an der Ausschreibung teilnehmen? Die Einhaltung von Branchenstandards bietet Gewähr dafür, dass keine irreführenden Angaben gemacht werden.


     
  • Editorial

    Der stille Patient

    Gregor Gubser

    Menschen haben ein unterschiedliches Schmerzempfinden und drücken ihr Leid unterschiedlich aus. Manche schneiden sich im Büro an einer Papierkante und machen darob ein Aufheben, als ob sie eine Nahtoderfahrung zu überstehen hätten. Die Krankenversicherung kann mit diesen Patienten verglichen werden, jede Prämienrunde führt zu einem grossen Aufschrei in der Bevölkerung. Im September stimmen wir über deren System ab (marktwirtschaftlich oder mittels Einheitskasse) (siehe Seite 8).

    Weiter >


     

    Aktuell

    Öffentlich-rechtliche Pensionskassen: Aargauische Pensionskasse gewinnt Rechtsstreit gegen Gemeinde

    Die Aargauische Pensionskasse (APK) hat im Rechtsstreit mit der Gemeinde Rudolfstetten-Friedlisberg vor dem Bundesgericht weitgehend einen Sieg errungen. Die Gemeinde muss der APK eine Nachzahlung von 1.11 Mio. Franken sowie Zins überweisen. Die Gemeinde war aus der APK ausgetreten. Das Bundesgericht hiess die Beschwerde der APK gegen ein Urteil des kantonalen Versicherungsgerichts teilweise gut....

    AHV/IV: Neue Nachschlagewerke für die 1. Säule erschienen

    Die Informationsstelle AHV/IV hat zwei neue Broschüren publiziert: «Alles über die AHV – Informationsbroschüre mit Fragen und Antworten rund um die AHV» sowie «Masszahlen der 1. Säule». Die Broschüre «Alles über die AHV» wurde 2014 neu aufgelegt und erscheint in der 10. Auflage. Auf rund 100 Seiten erklärt sie das bedeutendste Sozialwerk der Schweiz. Sie gibt einen Überblick über die Entwicklung...

    Kapitalanlagen: Schlechtes Timing kostet Rendite

    Viele Anleger handeln nicht rational. Dies weisen verschiedene Studien nach, schreibt die NZZ. Das Problem ist meist das Timing: Die Anleger kaufen die Titel zu teuer und verkaufen sie zu billig. Dies führt gegenüber einer «Buy and Hold»-Strategie zu Verlusten. Die Studienergebnisse legen nahe, an einer beschlossenen Anlagestrategie festzuhalten und die Anteile der Anlageklassen im Portfolio...

     
 
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Altersrücktritt

Ein flexibler Altersrücktritt ist für die Arbeitnehmenden und die Arbeitgeber wie auch für die Pensionskassen ein Thema. Wie weit soll die Flexibilität gehen?


Der Status-Quo (58 – 70, mit Teilpensionierung) ist ausreichend. Ein flexibler Altersrücktritt sollte erst ab 60 Jahren möglich sein. Je mehr Flexibilität, desto besser: Zwischen 50 und 80 soll alles möglich sein.