Personelle Konsequenzen
Über die Person ihres Direktors Jean-Claude Düby ist die Ascoop nicht nur finanziell, sondern auch personell mit oben dargestellten Gesellschaften verbandet. Düby ist Verwaltungsrats-Mitglied bei der BT&T Asset Management, kurzzeitig auch bei der in Schwierigkeiten geratenen CommCept Trust sowie bei Bern-Venture. Sein Mandat bei der CommCept Trust legt er ab, als dessen Aktien zunehmend schlecht abschneiden. Erstaunlich ist, dass die Ascoop zwar im Fall der BT&T ihren Aktienanteil reduziert, jedoch immer noch eine der Hauptaktionärinnen bleibt, so auch bei Bern-Venture. Dieser Umstand führt dazu, dass durch drastische Aktienkurseinbrüche namhafte Abschreibungen nötig werden. Bei der kanadischen Proprietary Industries (PPI), an der die Ascoop ebenfalls Anteile hält und auf die nicht näher eingegangen wird, beispielsweise ist die Ascoop mit 12.6 Prozent Hauptaktionärin und muss Ende August 2002 über 7 Millionen Aktien quasi auf null abschreiben.
Jean-Claude Düby wird vorzeitig pensioniert. Seine Nachfolge tritt Vizedirektor Martin Oester per 1. Juli 2002 an. Peter Joss, Präsident der Ascoop und Direktor der Mittelthurgaubahn (MThB) hat ebenfalls ein VR-Mandat bei PPI inne und hält aber im Gegensatz zu Düby an diesem fest, obwohl er unter Beschuss gerät. Ende Oktober 2002 wird publik, dass Joss nach seiner Entlassung als Direktor der in Mitleidenschaft gezogenen MThB auch als Ascoop Präsident zurücktritt. Als sein Nachfolger wird Wilhelm Hansen gewählt.



